Sieger 10 km: Christian Schüffler, Siegerin Langstrecke: Klara Schween, Sieger Kurzstrecke: Lorenz Funck
Dominanter Auftritt über zehn Kilometer
Christian Schüffler vom Ski-Club Meißner ist heiß auf den Nordhessencup-Sieg und untermauerte dies mit dem zweiten Sieg in Folge über zehn Kilometer. Nach dem Heimerfolg in Eschwege zum Auftakt gelang Schüffler beim 33. Volkslauf des TV Hess. Lichtenau die Titelverteidigung. Bei winterlichen Verhältnissen auf der Runde um die Hirschhagener Teiche lief Schüffler in 34:25 Minuten fast 1 ½ Minuten schneller als im Vorjahr und nahm Anton Guthardt (TSV Retterode) mehr als drei Minuten ab. Da war es bei den Frauen knapper. Juniorin Naima Muth (Laufteam Kassel; 45:41) verhinderte einen Triumph für die Gastgeber und ließ die letztjährige Cup-Siegerin Anne-Carin Maron (46:09) im Stadion am Berg hinter sich.
Funck und Fritz setzen Ausrufezeichen über fünf Kilometer
Auch Lorenz Funck (MT Melsungen; 17:00) ist bereits in guter Verfassung und feierte im zweiten Cup-Rennen den nächsten Sieg über die fünf Kilometer vor dem Teamkollegen Aaron Wicke (17:11) und Martin Herbold (Tuspo Borken; 17:57), der nun bei Hallen-WM der Masters in dieser Woche in Polen am Start ist. Vom Rang drei 2025 lief Anja Fritz (LC Marathon Rotenburg; 22:48) an die Spitze und hielt den aufstrebenden Nachwuchs mit Lina Rabe (Ski-Club Meißner; 23:09) und Lea Weingarten (TSV Heiligenrode; 24:09) in Schach.
Klare Entscheidungen auf der Langstrecke
Deutliche Abstände liefen Andreas Poppe (LG Reinhardswald; 1:16:25) und Klara Schween (LG Vellmar; 1:33:50) auf der welligen 19,8 Kilometer-Strecke heraus. Poppe entschied vor zwei Jahren die Cup-Wertung über die Langstrecke für sich und Schween im Vorjahr. Nun wird der Fokus auf die zweite Cup-Trophäe gerichtet. Silke Altmann (Laufteam Rotenburg; 1:47:21) und Lukas Pieritz (TSV Niederelsungen; 1:24:59) waren die ersten Verfolger.
Starker Nachwuchs im Stadion
Beim Nachwuchs über 1000 Meter im Stadion liefen Konstantin Dreyer (LAV Kassel; 3:25) und Matthea Werner (TSV Niederelsungen; 4:00) die Bestzeiten.
Fotos und Text: Marco Berger
