Zwischenspurt in Nordhessen: Ein Rückblick auf die erste Hälfte des NHC 2026

 


Die Faszination der Serie

Der Nordhessencup ist weit mehr als eine bloße Aneinanderreihung von Wettkämpfen. Seit seiner Gründung im Jahr 1986 hat sich die Serie zu einer festen Größe der regionalen Laufszene entwickelt und bewegt Jahr für Jahr viele Läuferinnen und Läufer. Die Saison 2026 steht dabei im Zeichen mehrerer Rekorde: Bereits stattgefunden haben der 52. Volkslauf in Eschwege und der 55. Bartenwetzer-Lauf in Melsungen.

In der ersten Saisonhälfte standen 13 Läufe auf dem Programm. Dabei zeigte sich erneut, was den Nordhessencup auszeichnet: der Breitensportgedanke, die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Lauferlebnis. Ob ambitionierte Hobbysportler oder Einsteiger – die Veranstaltungen boten für alle die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und die nordhessische Landschaft laufend zu erleben.

Kulissenwechsel - Von Stadionbahnen bis zu Waldpfaden

Die Vielfalt der Strecken gehört seit jeher zu den Besonderheiten des Nordhessencups. In der ersten Saisonhälfte wechselten die Teilnehmenden regelmäßig zwischen Sportanlagen und Naturstrecken.

  • Stadien und Sportanlagen: Klassische Runden und Zieleinläufe gab es im Stadion Torwiese, im Lossetalstadion, im Angerstadion sowie in der Buchenau-Kampfbahn.
  • Natur und Wald: Die Strecken führten durch Wälder, Parks und abwechslungsreiche Landschaften. Dazu gehörten unter anderem der Stadtwald, das Gelände am Graner Berg, die Fuldaaue, der Park Schönfeld und die Hirschhagener Teiche.
  • Besonderheiten: Weitere Abschnitte verliefen entlang der Fulda, an der ICE-Bahnstrecke oder vor der Kulisse nordhessischer Fachwerkorte.

Die ersten 13 Läufe führten durch zahlreiche Orte der Region, darunter Eschwege, Melsungen, Wolfhagen, Heiligenrode, Ahnatal, Körle und Kaufungen.

Wetterkapriolen- Zwischen Winterhauch und Sommerglut

Auch das Wetter zeigte sich in der ersten Saisonhälfte sehr unterschiedlich. Während beim Auftakt im März, etwa in Hessisch Lichtenau, noch winterliche Bedingungen herrschten, fanden andere Läufe bereits bei sommerlichen Temperaturen statt. Besonders in Melsungen und Baunatal wurden mit bis zu 25,7 °C hohe Werte gemessen. In Ahnatal wurde die Hitze zu einer besonderen Herausforderung, als die Wasservorräte knapp wurden. Das zeigte, wie fordernd die Bedingungen an einzelnen Veranstaltungstagen sein konnten.

Ausblick - Was die zweite Saisonhälfte bereithält

Nach der Sommerpause geht der Nordhessencup in die zweite Saisonhälfte. Weiter geht es am 21. August mit dem Ahnepark-Lauf in Vellmar. Es folgen unter anderem der Waldauer-Wiesen-Lauf, der Felsburglauf, der Malsburglauf in Breuna und der Dorflauf in Niedermeiser.

Den Abschluss der Wettkampfsaison bildet im Oktober der Oktoberwochen-Volkslauf in Warburg. Die Ehrung der erfolgreichen Serienteilnehmerinnen und -teilnehmer findet im November in der Mehrzweckhalle Frommershausen in Vellmar statt.

 

Fotos © Marco Berger 

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