10 Dinge, die berühmte Philosophen beinahe über das Laufen gesagt hätten :-)


Sinnsprüche und Weisheiten begegnet man fast jeden Tag: ob verpackt in einem gut gemeinten Rat der Eltern oder als Motivationsbild in den sozialen Medien. Viele dieser Zitate stammen von bekannten Philosophen. Wir haben einige von ihnen unter sportlichen Gesichtspunkten betrachtet und festgestellt, dass man sie ganz wunderbar aufs Laufen übertragen könnte… 

„Ich laufe, also bin ich“ 

Das berühmte Original „Ich denke, also bin ich“ stammt von Descartes und würde in unserer sportlichen Form wohl von jedem passionierten Läufer unterschrieben werden.

Francis Bacon (wikipedia.org)

„Laufen ist Macht“

Laufen ist tatsächlich Macht – Macht gegenüber schlechter Laune, Depressionen, ungesundem Lebensstil und vielem mehr. Danke an Francis Bacon für die Vorlage in Form von „Wissen ist Macht“.

„Alles läuft“

Diese Aussage liefert uns indirekt Heraklit. Er galt zu seiner Zeit als "der Dunkle" - aber hier hatte er sicher einen hellen Moment. Abgeleitet ist unser Sinnspruch natürlich von seinem berühmten „Alles fließt“. Bitte nicht zu verwechseln mit der Passage „alles schläft“ in einem bekannten - in ein paar Wochen wieder aktuellen – Weihnachtslied …

„Jedem das Laufen“

Läufer werden es Nicht-Läufern dringend raten: Jeder sollte Laufen. Eben aus dem Grund, dass Laufen Macht ist. Also auf geht’s! Wobei Platon die Laufverweigerer mit seinem „Jedem das Seine“ wahrscheinlich in Schutz nehmen würde.

„Laufen - das Opium des Volkes“ 

Karl Marx (wikipedia.org)
Nicht umsonst kommen beim Laufen erwiesenermaßen (dank der körpereigenen Opiate) Glücksgefühle auf. Und Laufen ist unumstritten ein Breitensport, ein beliebter noch dazu. Das Originalzitat stammt von Marx und lautet „Religion - das Opium des Volkes“.

„Der Mensch ist frei geboren, aber überall trägt er Turnschuhe“

Den von Rousseau geprägten Spruch „Der Mensch ist frei geboren, doch überall liegt er in Ketten“, sehen wir in unserem Sinn bezüglich der Turnschuhe durchaus positiv. Denn im sportlichen Zusammenhang bedeuten Turnschuhe natürlich das genaue Gegenteil von Ketten, nämlich Freiheit. Die Freiheit des Läufers, einfach und bequem loszulaufen, wann und wohin man möchte. Auf gehts!

Friedrich Schiller (wikipedia.org)

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er läuft“ 

Wer glaubt, das Laufen gehöre zum Menschsein wie die Butter zum Brot, der findet sich in diesem Spruch wieder. An dieser Stelle grüßen wir Schiller und sein „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“.

„Die Hölle, das sind die anderen, die dich überholen“

Jeder Läufer kennt das: Man hat hart für den Lauf trainiert und ist in Topform - und doch zieht der ein oder andere an einem vorbei. Ärgerlich. Da spricht man innerlich sicher mal den ein oder anderen Fluch aus. Sartre hat es  etwas abgekürzt, als er sagte: „Die Hölle, das sind die anderen“.

„Erkenne dich selbst“

Welcher Läufer tut das nicht während seiner Trainingseinheiten und Wettkämpfe. Das Laufen zeigt jedem, wo seine persönlichen Grenzen liegen und ob man in der Lage ist, darüber hinaus zu gehen. Dieses Zitat soll von Chilon von Sparta stammen, einem der „Sieben Weisen“. Und er hat es tatsächlich genauso gesagt.

„Das Wahre ist das Laufen“

Überholt werden hin oder her, denn auch dieser Aussage würden überzeugte Läufer ohne mit der Wimper zu zucken zustimmen. Das Original lieferte uns Hegel, als er sagte, „das Wahre ist das Ganze“.

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