26.09.17

Lesetipp zum Schmunzeln: Socken beim Laufen – und was sie über ihren Träger sagen


Socken, eine tolle Erfindung für die Wintermonate und alle, die sich in ihren Schuhen keine Blase laufen wollen. Für die meisten Läufer gehören sie außerdem zum Trainingsoutfit. Doch Läufer und Kolumnist Achim Achilles vermutet hinter der Fußbekleidung weit mehr als nur einen pragmatischen Zweck, sondern eine Art „Spiegel der Läuferseele“ … 

Bildquelle: pixabay.com

Socken. Fast jeder hat sie im Schrank. Es gibt dicke, dünne, schwarze, weiße, bunte – auch solche, die gerne von Urlaubern in deren Sandalen getragen werden. Doch eine Socke zeigt offenbar nicht nur, welchen Geschmack ihre Träger haben. Der begeisterte Läufer Achim Achilles nimmt in seinen humorvollen Kolumnen schon gerne mal den Laufsport und nicht zuletzt sich selbst aufs Korn. Und so ist es nur logisch, dass er in Socken mehr sieht als nur einen Schlafsack für die Füße. Denn je nach Modell lässt sich seiner Ansicht nach auf den Träger und dessen Leistung auf der 10-Kilometer-Strecke schließen.

„Der Jux-Socken-Freak“


Unifarben sind nichts für diesen Typ Läufer. Motive müssen her! „Trägt die Familie Feuerstein, Daffy Duck oder Garfield auf der Socke“, schreibt Achim Achilles. Seiner Ansicht nach ist diesem Sportler nicht das Laufen an sich wichtig, sondern eher das gesellige Beisammensein. Zudem sei er eine selbsternannte Stimmungskanone. Achilles: „Hält sich für einen begnadeten Entertainer, weil er jedes Mal wieder den Witz anbringt `Kommt ´n Läufer beim Arzt… .` Fantasie der Mitläufer: Fesseln, mit den eigenen Socken knebeln und irgendwo tief im Wald ablegen.“ Nach Achilles´ Einschätzung braucht dieser Läufer unter diesen Umständen für zehn Kilometer schon mal bis zu 24 Stunden.

„Der Grauganter“


Weißes und Buntes nie zusammen waschen! Diese Weisheit haben die meisten Menschen sicher schon einmal von der nächst älteren Generation zu hören bekommen. Laut Achim Achilles gibt es einen Typ Läufer, an dem dieser Tipp anscheinend vorbeigegangen ist: „Der Grauganter. Meistens Single, männlich. Hat noch nicht kapiert, dass seine Waschmaschine mehr als dieses eine 40-Grad-Programm hat, mit dem er seit Jahren alles zusammen wäscht.“ Daher auch der von Achilles gewählte Spitzname „Grauganter“, weil durch die Waschaktionen sämtliche seiner Kleidungsstücke – auch die Socken – in einheitlichem „Leberwurstgrau“ auftreten. Wie lange er wohl für 10 Kilometer braucht? Wenn es nach Achilles geht, ist er noch nie eine so lange Strecke am Stück gelaufen.

„Der Purist“


Dem Träger dieses Modells traut Achim Achilles die 10-Kilometer-Strecke in unter 40 Minuten zu. Die puristischen Socken kommentiert Achilles mit „Modell reinweiß, ohne jedes Gedöns“. Ohne Überlänge oder Muster. Außerdem ist weniger ja oft auch mehr.

Diese und weitere Sockenbeispiele findet ihr unter www.spiegel.de.

Öffnet doch mal euren Schrank und seht nach, welche lustigen, nicht ganz ernst gemeinten Geschichten hinter euren Socken stecken könnten.

[ck-immovation]

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