12.06.17

5 Trainingsfehler – und wie man sie vermeiden kann


Schneller, höher, stärker – nach diesem (olympischen) Motto handeln offenbar auch viele Läufer, wenn sie ihr regelmäßiges Training absolvieren. Doch ist diese Mentalität immer angebracht? Matthias Haller von „RUNNING – das Laufmagazin“ hat die häufigsten Fehler beim Training aufgelistet. Wir haben den Artikel für Sie gelesen und 5 der Trainingsfehler zusammengefasst. 

Quelle: Pixabay


Es heißt immer, Laufen sei eine einfache Sportart. Man braucht kein besonderes Equipment und laufen kann man ja sowieso schon von Haus aus. Aber auch bei diesem Sport können gerade Anfänger in typische Fallen tappen.

Pausen werden überbewertet


Wenn schon Laufen, dann richtig! Und zwar bis man nicht mehr kann. Auch wenn man bereits an seiner körperlichen Belastungsgrenze angekommen ist – mehr geht immer, oder? Nein, rät Matthias Haller. „Die leistungssteigernde Wirkung einer angemessenen Regeneration wird oft unterschätzt“, sagt der Autor. Wenn man keine Pausen einlegt, sei „der Körper mit der ständigen Belastung überfordert und das Leistungsniveau sinke rapide“.

Was der Bauer nicht kennt…


Gewohnheiten sind oft etwas Gutes. Man weiß, was auf einen zukommt und worauf man sich einlässt. Aber gerade im Training rät Haller, seinen Körper wechselnden Belastungen auszusetzen. „Mal ein kürzerer Dauerlauf, mal ein längerer, mal in moderatem Tempo, mal zügigen Schrittes“, sagt Haller, denn „um eine Leistungssteigerung zu erzielen, muss die Trainingsbelastung eine kritische Reizschwelle überschreiten. Nur so finden im Körper Anpassungsreaktionen statt, durch die ein neues Leistungslevel erreicht wird“.

Laufschuhe sind wie Wein, …


…je älter, desto besser?! Nicht laut Matthias Haller. „Die goldene Laufschuhregel lautet: Uraltschuhe gehören ins Trophäenzimmer oder auf den Müll!“ Das Problem sei die Dämpfung des Schuhs. „Sie wird mit den Jahren hart und porös, die Wirkung geht verloren“. Das gilt übrigens auch für Schuhe, die eine lange Zeit nicht verwendet wurden. Für aktive Läufer wäre ein zweites Paar auch nicht schlecht. Haller: „Da die Dämpfung bis zu 24 Stunden benötigt, um ihre ursprüngliche Form und damit ihre volle Absorptionsfähigkeit wiederherzustellen, kann ein abwechselndes Tragen die Lebensdauer der Schuhe deutlich verlängern“.

Aufwärmen wird überbewertet!


Das Aufwärmen ist vielen Sportlern lästig und kostet Zeit, weiß Haller. Doch „gerade bei belastungsintensiven Einheiten wie Tempotraining oder gar Sprints ist ein angemessenes Aufwärmprogramm unerlässlich“. 10 bis 20 Minuten an Muskelaufwärmen reichen, um die Durchblutung anzuregen. Danach sollte man leichte Dehnübungen machen.

Das Training muss stattfinden, komme was wolle!


Disziplin ist das eine, Unvorsichtigkeit das andere. Matthias Haller spielt hier vor allem auf die Gesundheit an. Wenn ein Läufer sich schlapp fühlt und die typischen Erkältungssymptome zeigt, sollte er die Warnsignale seines Körpers nicht ignorieren und lieber zuhause bleiben. „Was in den meisten Fällen in einer miserablen Leistung und der Erkenntnis, eine Pause wäre sinnvoll gewesen, endet, kann im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung infolge einer verschleppten Infektion hervorrufen“. Deshalb ist in solchen Fällen weniger definitiv mehr.

Quelle: www.achim-achilles.de
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Kommentare:

  1. allgemeines rückentrainung waere auch sinn voll

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  2. zuviel training kann auch den körper ko machen...

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