Der Materialcheck - FISCHER Twin Skin Race

In Nordhessencup-Land liegt endlich mal wieder Schnee!
Da heißt es raus aus dem Haus und ab auf den Meißner oder das Hohe Gras zum Langlauf.
In der Hoffnung auf Schnee hat sich der Autor im November bereits neues Material gekauft, damit die Sause auf zwei Brettern auch wieder richtig Spaß macht.

Das neue Material: der FISCHER Twin Skin Race für den klassischen Stil!



Die Twin Skin Technik ersetzt das doch oft sehr lästige Wachsen des Steigbereiches.

Insbesondere bei Temperaturen um die 0°C (und das ist bei uns in Nordhessen leider meist die Regel!) wird das Wachsen zu einem Roulettespiel.

Im Steigbereich kommen zwei Streifen eines Microfleecefells zum Einsatz. Der Gleitbereich wird konventionell gewachst.

Damit das Microfleecefell nicht vereist, behandelt es man vor dem Laufen mit einer halbflüssigen Tune-Up-Flüssigkeit (z.B. SKINTEC TUNE-UP LIQUID von Atomic).

Der Ski wird bereits vorgewachst geliefert und man kann sofort loslaufen.

Der Twin Skin Race ist das Oberklassemodell mit dieser Technik, der auch bei Amateurrennen oder Langdistanzrennen zum Einsatz kommt. Es gibt hier auch zwei preisgünstigere Modelle für den nicht so ambitionierten Langläufer.

Der erste Test stellte den Autor zu 100% zufrieden. Steigungen lassen sich einwandfrei bewältigen und die Gleiteigenschaften im flachen Gelände sind phenomenal.

Für das Twin Skin Race Modell muss man aber auch schon etwas tiefer in die Tasche greifen:
mit ca. 300€ (inkl. Bindung) ist man dabei. Beim Einsteigermodell der Twin Skin Technik kommt man mit ca. 200€ (inkl. Bindung) etwas günstiger davon.


In diesem Sinne, gut Schnee!

Euer Tobias